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| So kam es am 31.12.1990 zur
Auflösung des Kommandos Feuerwehr
Aue. Ein großer Teil der
Kameraden wechselte zu den
Feuerwehren der Städte Zwickau und
Chemnitz, weitere besetzten die
Feuerwehrmeldezentrale und den
Feuerwehrhauptstützpunkt und waren
somit alle dem Landratsamt
unterstellt. |
| Von heute auf morgen waren die
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr
Aue allein für die Belange des
Brandschutzes verantwortlich. Es gab
viele Pessimisten, die den
Feuerwehren diese
verantwortungsvolle Aufgabe nicht
zutrauten. |
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| Am 20. Dezember 1990 übernahm die
Freiwillige Feuerwehr Aue die
Fahrzeuge des Kommandos Feuerwehr: zwei TLF
16, eine DL 30 und ein SW 30, alle
auf IFA W50-Fahrgestellen. Die
Arbeit der Kameraden wurde somit noch
umfangreicher, so mussten sich auch
erst alle mit der neuen Technik
vertraut machen. Speziell für die
Bedienung der Drehleiter besuchten
die Feuerwehrleute Lehrgänge an der
Landesfeuerwehrschule in Nardt. |
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| Damit war die FF Aue nun in
"Besitz" eines kompletten
Löschzuges. Es stellte sich schnell
heraus, dass die Räumlichkeiten in
keiner Weise mehr ausreichten.
Trotz umfangreicher Baumaßnahmen
konnten nicht alle Fahrzeuge im
Gerätehaus untergebracht werden, so
das ein Teil der ehemaligen Garagen
des Kommandos F (heute:
Räumlichkeiten der Polizeidirektion Aue) weiterhin von
der FF genutzt werden musste. Des weiteren befanden sich
Geräte und Ausrüstung in den
Kellerräumen der benachbarten
Albrecht-Dürer-Schule. Die Anhänger
wurden zu dieser Zeit auf dem
Gelände des Bauhofes abgestellt. |
| Die Verteilung der Technik auf
das gesamte Stadtgebiet stellte die
Kameraden vor große Probleme, da
dies bei Einsätzen enormen Zeit- und
Personalaufwand forderte. Nach Besichtigung der
verfügbaren Räumlichkeiten der FF
durch Vertreter der Landesregierung,
des Landratsamtes und der
Stadtverwaltung Aue wurde empfohlen,
schnellstens mit dem Neubau eines
Feuerwehrgerätehauses zu beginnen. |
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