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Die Alarmierung im Wandel der Zeit  zurück
 
Bis in unser Jahrhundert hinein waren es Türmer, die von Kirchtürmen aus, durch Schlagen der Sturmglocke zum Kampf gegen den Roten Hahn riefen. Auf dieses Zeichen hin hatten sich die Signalisten der Züge mit ihren Signalhörnern in Bewegung zu setzen, um die Feuerwehrmänner ihres Löschbezirkes zu alarmieren.
Erst mit der Inbetriebnahme der elektrischen Alarmierungseinrichtung im Jahre 1927 trat eine grundsätzliche Veränderung des mittelalterlich anmutenden Alarmierungssystems ein. Sie bestand vorerst aus zwei getrennten Alarmschleifen für die jeweiligen Wohngebiete, später kamen noch zwei weitere hinzu. Es handelte sich hierbei um Zwei- bzw. Dreiklangglocken. Um die Forderung nach zwei voneinander unabhängigen Alarmierungssystemen zu erfüllen, waren weiterhin die Sirenen vorhanden.
In den Jahren 1968 und 1986 erhielt die Feuerwehr Aue zu diesen Zeiten moderne UKW-Alarmempfänger. Sei wurden von der Feuer-, Melde- und Alarmierungszentrale (FAMZ) des Kommandos Aue betätigt. Vorzug dieser Anlage war, dass die Kameraden auch außerhalb ihres Wohnsitzes erreicht werden konnten.
 
 
Die großen, unhandlichen Funkmeldeempfänger wurden später durch wesentlich kleinere ersetzt. Ende des Jahres 2006 wurde die Alarmierung der Feuerwehr Aue erneut umgestellt. Jetzt wird die Feuerwehr Aue durch die Rettungsleitstelle Zwickau digital alarmiert.
 
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Stand: 05. Juli 2010
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